Ratgeber
Sperrmüll in Berlin: BSR oder privat?
Sofa, Schrank, Matratze: In Berlin gibt es den BSR-Sperrmüll und die private Abholung. Was passt, hängt von Menge, Termin und davon ab, ob jemand die Stücke die Treppe runterträgt.
Was die BSR übernimmt
Die Berliner Stadtreinigung holt Sperrmüll nach Anmeldung von der Straße. Der Termin ist oft erst in ein oder zwei Wochen frei. Sie müssen die Stücke selbst vors Haus stellen, in der erlaubten Menge und ohne Elektrogeräte, die extra angemeldet werden.
Das reicht, wenn wenig da ist, Zeit keine Rolle spielt und jemand die Möbel die Treppe runterbekommt. Im vierten Stock ohne Aufzug wird daraus schnell ein eigener Auftrag.
Wann eine private Abholung passt
Wir holen ab, was in der Wohnung, im Flur oder im Keller steht. Sie müssen nichts vors Haus tragen. Den Aufwand klären wir vorher: Was genau mit soll, Etage, Aufzug, ob der Weg frei ist.
Einzelne Stücke sind ein normaler Auftrag. Es muss keine ganze Wohnung sein. Farben, Lacke, Öle, Reifen und größere Mengen Bauschutt nehmen wir nicht einfach mit. Wenn so etwas dabei ist, sagen Sie es am Telefon.
Was wir vorher wissen sollten
Ein Foto per WhatsApp reicht oft. Dazu Bezirk oder Adresse, Etage und ob ein Aufzug da ist. Dann sagen wir, ob und wann wir kommen. Einen Preis aus dem Kopf, ohne den Auftrag zu kennen, nennen wir nicht.
Mehr dazu unter Sperrmüll-Abholung. Anrufen oder WhatsApp ist der schnellste Weg.